Sonntag, 2. Juni 2013

Le Ran de Chabrier




Lang ist es her seit dem letzen Post ... jetzt gehts weiter mit unseren Erlebnissen und Gedanken.

Janet hat gesagt sie würde gern auch im Urlaub beim Sex – im Zelt, wir campen – gern so laut sein wie immer. Ich bemerke – „da gibt es einen Campingplatz nur für Erwachsene – zusammen mit 3 anderen FKK-Plätzen im Tal der Cèze. Da kann man und frau Sex auf dem Platz haben und es stört niemanden“. Ich habe mit einem entrüsteten „Nein“ gerechnet. Es kam ... „kann man da auch nackt wandern? Dann gehen wir da hin.“

So ging es dann Mitte Mai mit gepacktem Auto Richtung Frankreich. Zwischenstopp mit Übernachtung im Angesicht von schneebedeckten Bergen. Dann weiter im grau – grau des 2013er Frühlings. Regen – Regenschauer und wieder Regen. Irgendwann dann die ersten blauen Lücken im Himmel, der Regen lässt nach und der Himmel zeigt sich wolkig aber freundlich blau in den Lücken.
Irgendwann dann nach kurvenreicher Fahrt durch französisches Mittelgebirge dann die erste Straßensperrung – Umleitung, die Ardèche ist über die Ufer getreten. Das kann ja nett werden im Tal der Cèze. Weiter geht es auf kurvigen – immer engeren Sträßchen – und dann das erste Hinweisschild ‚Camping Ran de Chabrier‘ alt aber noch lesbar. Dann wird die Straße immer enger – Ein Zusatzschild ‚Paintball‘ taucht auf ... immer weiter geht es, mehr oder weniger verwitterte Schilder tauchen auf. Und dann hört die Asphaltpiste auf und die Schotterpiste beginnt. Hier sieht man die Regenschäden, tiefe Furchen queren den Weg – aber mit ein wenig kreativer Fahrbahnausnutzung gut zu meistern. Langsam steigt die Aufregung. Dann das Tor – ein Schild ‚Club privee – Adults only. 

Das Auto wird abgestellt, die Rezeption betreten. Eine junge, sympathische Mitarbeiterin erledigt die Anmeldungsformalitäten. Wir werden Einjahresmitglied im Club privee. Dann bekommen wir noch die Armbänder die uns als Campingbesucher identifizieren. Und dann noch – Platz suchen. Wir lassen das Auto stehen und erkunden den Platz. Komisch – Nackte, Halbnackte, Jogginganzugträger überall – auch noch jede Menge Platz – aber kein Sex ... was steht da im Internet ... alles ganz normal.

Ein Platz wird gefunden, das Zelt aufgebaut – Blick aufs Handy – kein Netz. Dann erstmal etwas relaxen und dann zum Nachbarn – das RdC Forum feiert ein Reibekuchenfest – danke für die Einladung, das Abendessen kann ausfallen. Und auch gleich viele Tipps: Kein Essen und keine Abfälle herumstehen lassen, das lockt Wildschweine (frz: sanglier) an. Und das ist nicht lustig. Und dann gibt es noch die zweibeinigen ‚sangliers‘, so werden die überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit herumstreifenden ‚Einzelherren‘ die darauf warten einmal auf einen Gangbang eingeladen zu werden. Da das – speziell zu unserer frühen und ausnahmsweise sehr kalten Jahreszeit – nicht vorkam – spielten sie eben ausdauernd mit sich selbst. 


Wandern:

Es gibt sehr schöne Wanderwege – rings um die vier Campingplätze. Wer einigermaßen verantwortungsvoll ist hat immer was zum Überziehen dabei – falls er in der ‚Zivilisation‘ landet. Und genügend zu trinken.


Sex:

Haben wir öfter gehört – aber nur einmal in der Öffentlichkeit gesehen. Auf einer Kiesbank auf der anderen Flusseite hat sich ein junges Pärchen in der Sonne geliebt ... auf der ‚nicht-Sex-Seite‘ der Cèze ... aber anscheinend treffen sich dort öfter die Einheimischen


Komfort:

Sehr basic. Es gibt Strom, Wasser vom Brunnen, Toiletten französisch (hinhocken) oder resteuropäisch (hinsitzen aber ohne Klobrille. Also Haut auf Keramik). Toilettenpapier bitte selber mitbringen. Duschen alt aber funktionsfähig. 


Einkaufen:

Kleiner Supermarkt. Begrenzte Auswahl, morgens ab 9:00 frisches Brot. Manchmal später (der Platz scheint auf der Prioritätenliste des Lieferanten nicht weit oben zu stehen), bei Pech ist das Brot ausverkauft.


Essen am Platz:

Restaurant vorhanden, aber haben wir nicht ausprobiert


Unterhaltung (nennen wir es mal so ;-) ):

Eine nette Bar mit allen Getränken die eine Bar so bietet. Ein DJ der sehr sensibel auf die Tanzwut der Anwesenden (z.B. von uns) reagiert. Hinter der Bar gibt es etwas Swingerclubfeeling – ein dunklerer Raum mit Gucklöchern (auch in männlicher Hüfthöhe ...), ein Waschbecken, ein weiterer Raum mit Matratze und die berühmte ‚Tischtennisplatte‘ verstärkt (angeblich für extreme ‚Belastungen‘ auch rhythmischer Art) eine Spielwiese – gepolstert,  und ein paar Sofas. Witzig: sobald ein Paar sich in den hinteren Bereich zu intimen Vergnügungen pilgern alle anwesenden ‚sangliers‘ hinterher um mitmachen zu dürfen oder um einfach zu schauen und sich dabei einen runterzuholen. Also eigentlich wie im Club – oder?
Was mich auch beeindruckt hat – jeder macht sein Ding. Eine Frau radelt mit Sweatshirt und halterlosen Strümpfen durch den Campingplatz zur Toilette. Zwischen Sweatshirt und Halterlosen – nix. Das trifft man nur hier.


Vorteile des Platzes (sehr persönliche Einschätzung): 

-          Du kannst machen was du willst.
-          Du kannst deine Partnerin oder deinen Partner anfassen wie und wann und wo du willst
-          Ihr könnt einfach Sex haben – wann ihr wollt, wo ihr wollt – mit soviel Zuschauern wie ihr wollt. Oder auch ohne – einfach im Zelt oder Caravan
-          Nacktwandern ist problemlos möglich. Einfach innerhalb der Campingplätze bleiben – oder einfach unbekleidet die vielen Wanderwege erkunden. Wir störten niemanden.
-          Ganz viel Natur – viele Vögel tagsüber – nachts trällern Nachtigallen
-          Kein Handyempfang (ok, fast kein ... es gibt einen Platz an dem ein Antennenbalken auftaucht), sehr erholsam – wenn du mal abgeschaltet sein möchtest
-          WLAN auf dem Platz vorhanden (im zentralen Bereich, nicht überall!), ungeschützt, für lau, langsam
-          Keine Kinder auf dem Platz


Nachteile (ebenfalls sehr persönlich):

-          Wenn es tagsüber angenehm ist – dann kann es durch die Tallage nachts sehr kalt werden (wir hatten laut glaubhafter Mitteilung eines Wohnmobilfahrers nachts 4,5°) – und es ist durch den Fluss immer feucht
-          Du musst die dauernde Anmache der ‚sangliers‘ abkönnen – auch wenn du keine Lust auf was auch immer hast
-          Kein Handynetz (ok, fast kein ... es gibt einen Platz an dem ein Antennenbalken auftaucht), sehr stressig – wenn du nicht abgeschaltet sein möchtest


Fazit: 

Da wir jetzt wissen was uns erwartet – gern wieder. Nicht für einen langen Urlaub, aber für ein paar Tage mit viel Natur ... und vielleicht ein bisschen mehr.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bi or not to Bi Teil2

Zurück von der 'Bi-Party'.
Warum habe ich eigentlich darüber nachgedacht? Es war wie immer im Club unter der Woche. Gähnend leer, gut, dass wir uns mit unseren Spielpartnern verabredet haben. Ein paar Pärchen sind herumgestromert, einige Soloherren, und zwei Solistinnen, wobei ich bei der einen nicht ganz sicher war, ob sie nicht als Solobeglückerin engagiert wurde ... zudem der Betreiber ein entsprechendes Fullservice Unternehmen in unmittelbarer Nähe sein Eigen nennt.
Kurzum, wir haben uns auf der Spielwiese vergnügt, J. kam wirklich auf ihre Kosten - lautstark und mehrmals -, ich habe meiner Spielpartnerin auch einiges an Flüssigkeit und Aufjuchzen entlocken können und wir hatten dann auch noch wirklich unseren gemeinsamen Spass in Doggy und Missionarsstyle unter den liebenden Blicken von J. So eine Vierervögelei mit ausgiebigem Hautkontakt aller Mitspieler ist einfach toll.
Und andere Paare? Ja, die standen halt da und haben gegiert, geglotzt, geschaut. Je nach Lust und Laune. Aber mitgemacht? Nada!
Das einzige was mitmachen wollte war ein Einzelmännchen. Aber der durfte nicht. Nicht dass wir etwas gegen Mitspieler haben, aber erstens vertragen sich Alkohol und Rauchgeschmack nicht mit körperlicher Annäherung. Schon garnicht wenn das Männchen seine solch duftgeschwängerte Zunge in fremde Münder vergraben will. Und dann macht sich ein wenig Konversation, es reichen ja ein oder zwei Worte, recht gut bevor mann und frau Körperteile ineinanderstecken.
Selbiger wurde auch von unserem anderen Männchen in der Spielgruppe höflich (zu höflich?) wegkomplimentiert.
Ok. Fazit.
Viel gefahren. Schöner Club. Zu leer. Publikum ... naja. Dank lieber Mitspieler befriedigt nach Hause gefahren.
Und was gelernt?
Diese Art der Körperkommunikation können wir im privaten Rahmen netter haben. Wenn in den Club, dann wenn dort die Hütte kracht.
Meine Befürchtungen?
Viel gelernt. Eigentlich ist es immer gleich im Club. Gute Mitspieler bringst du am besten mit. Und von wegen Bi .... dann ist eigentlich immer Bi Party im Club.
Bis dann einmal!

Dienstag, 9. Oktober 2012

Bi or not to Bi

Wir haben uns auf Einladung eines befreundenden Paares zum Bi-Abend in einen Club einladen lassen. Und jetzt weiss ich nicht mehr so genau ob ich da wirklich hin will. Meine Süsse ist ja eindeutig dem selben Geschlecht zugetan, wie aber auch dem anderen - grins -

Bei mir bin ich da nicht ganz so sicher. Ich habe keine Hemmungen, einen anderen Schwanz anzufassen, bin auch schon einmal von einem Mann gelutscht worden ... ohne meine Erektion zu verlieren, habe es auch genossen ... aber aus eigenem Antrieb - nein, bisher noch nicht.

Vielleicht ist es die Erziehung, die Angst als 'schwul' dazustehen, oder einfach das ungewohnte. Aber das Gefühl erinnert sehr an die ersten Schritte im 'swinging Lifestyle'. Und daraus ist ja auch was geworden.



Mal sehen was beim Bi-Abend passiert. Mit mir und mit anderen. Im schlimmsten Fall futter ich das Büffet leer und teste die Alkoholvorräte des Clubs. Und lasse das seltsame Leben an mir vorrüberziehen.

Ich werde euch, geneigte Leser, auf dem laufenden halten.



Montag, 20. August 2012

Am See ....

Eine lange Pause, in der sehr viel passiert ist. Räumliche und berufliche Änderungen haben ihren Zeittribut gefordert. Aber freut euch jetzt wieder auf eine neue Erzählung dann und wann.

Und hier gehts weiter mit einem wirklich ganz frischen Erlebnis:

Brunch am Sonntag, verabredet mit einem Paar, welches uns über eine der üblichen Platformen angeschrieben hat. Erstes Abtasten, Hobbies, Familie ...
Sehr gutes Essen! Wohlgesättigt geht es dann weiter. Wir haben uns angesichts der hohen Temperaturen und des strahlend blauen Himmels schon vorab darauf geeinigt einen Badesee ins Auge zu fassen.
Dann am Badesee, ähh, nein, wir haben KEINE Badeklamotten dabei. Überraschend schnell stellt sich unsere Begleitung darauf ein. Dann endlich doch noch ein Plätzchen gefunden. Zwei schwarze Hunde und ein äusserst hübsch anzuschauendes Pärchen teilen sich mit uns den steilen Einstieg am Wasser.
Raus aus den Klamotten, ein leichter Wind kühlt den erhitzten Körper. Decke und Handtücher auf den Boden, runter ins Wasser, ist das schön.
Nach äußerst erfolgreicher Abkühlung werden die Gespräche dann doch erst etwas intimer, dann sehr intim, bleiben aber immer noch Gespräche. Tropfender Schweiss treibt uns wieder ins Wasser, die Gespräche gehen dort weiter, die 'Hundemenschen' erweisen sich als äußerst angenehme zurückhaltende Badenachbarn. Wieder zurück auf den Handtüchern sind wir bald wieder in Gespräche vertieft. Plötzlich stelle ich mit einem Seitenblick fest, dass die nette 'Hundefrau' rittlings auf dem 'Hundeherr' Platz genommen hat. Da ich keine Lust habe wie ein Voyeur die beiden beim Liebesspiel zu begaffen ziehe ich mich in den Schatten der Strandmuschel zurück. Meine Holde sitzt mit dem Rücken zum Hundepärchen, unserer Begleitung steht dem ungehinderten Blick die Strandmuschel entgegen. Unsere Unterhaltung geht weiter und ich frage den männlichen Part unseres Dates irgendwann nach dem 'Stand' der Aktion ... er schaut um die Ecke und lächelt: "Sehr gut." Daraufhin wird meine Holde auch neugierig und dreht sich kurz um, sieht mir in die Augen, und sagt mit leiser, seltsam tiefer Tonlage: "Hmmm, sehr schön."
Lautlos und von uns unbeachtet und unbehelligt vollenden die zwei Ihren Akt.
Irgendwann ist uns dann wieder zu heiß und es zieht uns wieder ins kühle Nass. Wir turnen, vorbei an den inzwischen entspannt aneinander gekuschelten Hundehaltern vorbei, wieder den Hang zum Wasser hinunter und unsere Gespräche gehen während des Schwimmens weiter. Keine Ahnung wer wieviel davon mitbekommt, aber zumindest die Herren der Vierbeiner scheinen ja unsere tolerante Haltung mitbekommen zu haben.
Als die Sonne sich dann langsam Richtung Horizont bewegt packen die 'Hundemenschen' ihre sieben Sachen zusammen, aber nicht ohne uns ihren, bedeutend angenehmeren Schattenplatz zur weiteren Verwendung anzubieten. Was wir dann auch erfreut annahmen.
Mehr erzähle ich jetzt hier nicht, ausser dass es dort auf dem Rückweg eine richtig gute Eisdiele gab.



Mittwoch, 4. Januar 2012

Jahreswechsel Teil 2

Dann folgt das zweite Handgelenk. Mit kundiger Geste ist es auch schnell hinter dem Rücken fixiert. Ein Seil wird von Janet unterhalb meiner Brustwarzen fest um den Körper gelegt, hinter dem Rücken gekreuzt, wieder nach vorn. Ihre Nippel streifen bei diesen Aktionen meinen Bauch, meinen Brustkorb.
Sie schaut mich an, herausfordernd, neckend. Ihre Hände nehmen ein neues Seil, schwarze Baumwolle legt sich wieder und wieder um meinen Körper, nimmt mir die Bewegungsfreiheit. Dann - noch ein kurzer herausfordernder Blick, ein kurzes auf die Zehenspitzen steigen, ihr Hauch ganz dicht vor meinem Gesicht, fast ein Kuss, die Lippen berühren sich oder auch nicht und sie zuckt zurück als ich fordernd nach vorn stosse um zu küssen. Ihre Augen blitzen und sagen wortlos "Du nicht! Jetzt nicht!"
Sie kniet vor mir nieder und ihr Mund findet mein halbsteifes Glied. Sie saugt es in sich hinein, zieht grob die Vorhaut zurück und ein warmer Raum umfängt meinen Schwanz. Gekonnt bringt sie ihn zu voller Pracht und schlingt ein Seil um die Basis der steifen hochaufgerichteten Männlichkeit. Ein Knoten wird elegant geschlungen, Adern treten am Schaft hervor. Immer wieder begräbt sie ihn in ihrem Mund. Dann richtet sie sich auf, verschnürt die freien Enden und vervollständigt damit den Seiltorso.
Fingernägel kratzen über meinen Körper, graben sich in meine Brustwarzen, bohren bis ich vor Schmerz die Luft rasch einsauge. Die Hände fliegen auf meinen Rücken, bohren sich in die Haut und ziehen rote Striemen nach. Ihre Brüste pressen sich an mich, ihr geöffneter Mund findet meinen und wir enden in einem wilden, intensiven Kuss.
Sie tritt zurück, betrachtet ihr Werk, ist augenscheinlich zufrieden. Mit schnellem Griff wird die Matratze in den Raum gezogen, eine blaue Decke darüber gebreitet. Flinke fordernde Hände massieren meinen Schwanz, lösen ein Seil nach dem anderen, befreien ganz zuletzt die gefesselten Arme. Sie bugsiert mich zur Matratze, bedeutet mir mich zu setzen, schiebt mich nach hinten bis ich flach daliege und versenkt mein Glied wieder in ihrem Mund.

"Ich erkläre die Session für beendet!" sagt sie mit fester Stimme, setzt sich fast auf mein Gesicht und bemächtigt sich wieder meines Schwanzes. Direkt vor mir ist ihr weit geöffnetes, vor geiler Feuchte glänzendes Geschlecht. Ich beginne sie zu lecken, streicheln, spüre ihre hochaufgerichtete Perle die sich jeder Berührung fordernd entgegenstreckt. Ich massiere ihre Lippen, erst die großen, dann die kleinen, dann den glatten glitschigen Bereich zwischen Klit und Vagina, und sie bäumt sich auf, presst meine Schwanz und entlädt sich auf mir. Erst ein kleiner Spritzer, dann etwas mehr und als ich nicht aufhöre sie heftig zu streicheln spritzt sie mir, laut vor Lust schreiend, die volle Ladung ins Gesicht, über Hals und Brust. Schlagartig bricht sie über mir zusammen, geistesabwesend immer noch meinen steifen Schwanz in der Hand knetend.

Sie lässt sich seitwärts von mir rollen, seufzt und ... "Fick mich! Jetzt! Hart!" Ich dringe halb von hinten in ihre klatschnasse Möse ein und ein wilder Tanz beginnt. Anfeuernd treibt Janet von Orgasmus zu Orgasmus, stöhnt, kratzt, beisst was sie irgendwie bekommen kann. Ihre Nippel steil aufgerichtet peitscht sie mich zu meinem Höhepunkt, der, lange aufgestaut, sich langsam vom Geschlecht durch den Bauch bis in den Kopf steigt um sich dann von dort aus wie Feuer im ganzen Körper zu verbreiten und sich unter wilden unkontrollierbaren Zuckungen zu entladen und ihre melkende Blume mit meinem Saft zu füllen.
Ich breche über ihr, auf ihr, zuckend zusammen und merke, als die Entspannung sich langsam in uns ausbreitet, dass meine Kehle sich rauh anfühlt. Ich öffne die Augen, blicke in ein sanft lächelndes Gesicht voller Schönheit, frage "War ich laut?" ... sie lächelt sanft, streichelt mein von ihrem Saft und meinem Schweiss noch nasses Gesicht, und sagt mit leiser, tiefer Stimme "Ja."

Unsere Münder vereinigen sich zu einem tiefen, langen, zärtlichen Kuss.

Montag, 2. Januar 2012

Jahreswechsel Teil 1

Zeit zu spielen, nur mit uns. Janet im Netzbody, herausfordernd passiv. Ich binde sie, sie atmet immer schwerer, tiefer, die Seile umschliessen ihre Brüste, zwingen ihre Hände hinter dem Rücken in Passivität und berühren, packen zwischen den Beinen ihr Geschlecht. Mit geschlossenen Augen immer schnellerem Atem reagiert sie auf die tastenden, streichelnden, beißenden und schmerzenden Berührungen des zur Bewegungslosigkeit gezwungenen Körpers.

Irgendwann bemächtigen sich die Hände ihrer Weiblichkeit. Der Schritt des Bodys wird geöffnet, Feuchtigkeit tritt zwischen schwarzen Seilen hervor. Fordernde Finger liebkosen gleitend jede Hautfalte, umkreisen die steil aufgerichtete harte Perle der Klitoris um dann in immer wilderen Tanz die Extase zum Höhepunkt zu bringen.
Laut aufstöhnend geben die Knie nach, das ganze Gewicht hängt am Seil, als ihr Liebessaft schwallartig aus ihr herausbricht. Einmal, zweimal, dreimal ergießt sich ein Schauer aus ihrer Weiblichkeit. Schweratmend richtet sie sich auf, wird zärtlich von mir in die Arme genommen und geküsst. Knoten für Knoten wird gelöst, Freiheit für die Bewegungen kehrt zurück, Seil für Seil fällt auf den Boden. Mit herausforderndem Blick dreht sie mich zur Wand und legt mir das letzte Seil um mein Handgelenk welches mit leichter Geste auf den Rücken gedreht wird.


Freitag, 30. Dezember 2011

Ein Jahr im Lifestyle



Vor knapp einem Jahr haben sich Janet und ich in die Augen gesehen und wir haben uns ein aufregendes Neues Jahr gewünscht.

Seitdem hat sich viel getan, unsere Beziehung ist wie noch nie, tiefes Vertrauen und eine Nähe die jeden Tag wie neu erscheint.

Wir tun Dinge die aus landläufiger Sicht der Tod jeder Beziehung sind:
Janet küsst andere Männer, ich habe Sex mit anderen Frauen, Janet schläft mit anderen Männern, ich küsse andere Frauen und Janet küsst andere Frauen und hat Sex mit ihnen.
Und wir fühlen uns gut dabei, denn wir sind immer gemeinsam unterwegs. Es gibt derzeit für mich nichts schöneres als meiner Liebe beim Spiel mit anderen Partnern zuzuschauen und gleichzeitig meinen Spielpartner zu liebkosen und zu befriedigen. Fremde Körper zu berühren, zu streicheln, zu kneten und sich in Extase mit ihnen zu vereinigen - bis zum erlösenden Höhepunkt.
Dann die Ruhe, die zärtlichen Gespräche, die Diskussionen über oberflächliche und tiefschürfende Themen. Nicht zu vergessen das gemeinsame Lachen, die gemeinsame Freude am Spiel.
Mein Leben ist anders geworden in diesem Jahr, es ist intensiver, farbiger, gefüllter geworden. Tätigkeiten die nur Zeit fressen - Fernsehen zum Beispiel - sind in ihrer Frequenz ganz weit unten angelangt. Viel Wichtiger sind die 'neuen Freunde' geworden, die Kommunikation mit ihnen, ob per Mail, Skype oder Telefon.
Kommunikation mit richtigen Menschen, auf allen Ebenen, bis hin zum Geben und Empfangen des ganzen Körpers. Erfahrungen und Empfindungen, die 30 Jahre nur der gesellschaftlich abgesegneten monogamen Beziehung zugestanden wurden, erweitern sich, dehnen sich aus und beziehen auch Freunde mit ein, die auch den Schranken der körperlichen Monogamie entflohen sind.
Wobei ich geistig immer noch monogam bin. Und nicht eifersuchtsfrei, denn das setze ich mit Gleichgültigkeit gleich.

Janet, ich danke dir nach diesem Jahr für deine unendliche Energie und Offenheit, für deine Spontanität. Für deine Fähigkeit, mit einem wortlosen Blick das Einverständnis zum Abwerfen aller vorab ausgemachten Schranken zu holen und gleichzeitig zu gewähren, ohne aber jemanden zu gefährden und zu verletzen. Ich danke dir für die vielen stundenlagen Gespräche über unsere Beziehung, für die Freiheit, das zu tun was wir gerade tun.

Nihil non mea - Felix